Circulus Lapis Tiergestützte, heilpädagogische Förderung
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Circulus Lapis

Tiergestützte Förderung

und Intervention

 

Buschenbach 21

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News:

Goldi-Hündin ALVA auf dem Weg zum Therapiehund

 

Alva ist nun 1 Jahr alt geworden. WEiterhin nutzen wir ihren tollen Charakter und ihre wunderbaren Fähigkeiten, um sie zu einem weiteren Therapiehund auszubilden. Sie macht das großartig! Besonders in der Arbeit mit Senioren zeigt sie sich wunderbar einfühlsam und fortert zu gemeinsamen Aktivitäten auf.

 

 

 

tiergestuetzte-therapie.de

Warum tiergestützt?

"Aller Anfang liegt ein Zauber inne."

Die Geburt und Aufzucht eines Fohlens ist eines der zahlreichen Beispiele, die gut verdeutlichen, warum die Tiergestützte Arbeit wirkt.

Kinder aus originellen Herkunftsfamilien und andere Menschen mit Beziehungs-

schwierigkeiten können beim Beobachten des Umgangs zwischen Fohlen und Mutterstute vieles Lernen:

 

 

 

 

 

Wie verhält sich eine Mutter gegenüber ihrem Kind?

Welche Aufgaben hat eine Mutter?

Wie fügt sich das Kind (Fohlen) in eine Gemeinschaft (Herde/Familie)?

Wozu sind Grenzen notwendig und wie werden sie gesetzt?

Wie erkennen wir die Qualität von Beziehungen?

...

Diese Sequenz kann z.B. Teil der Biographiearbeit unserer Gäste sein.

 

 

 

 

Ein anderes Beispiel:

seit einigen Jahren begleiten wir einen Jungen mit einer autistischen Beeinträchtigung. Körperkontakt, eine einfache Umarmung, kuscheln - all das waren und sind eigentlich Fremdworte für ihn. Im Laufe der Jahre hat der Junge seine Zuneigung zu Katzen entdeckt. Mit und durch die Katzen konnte er erfahren, dass Körperkontakt zum Leben in einer Gemeinschaft gehört. Der Junge lernte die Katzen auf den Arm zu nehmen, erhielt von ihnen eine direkte und klare Rückmeldung seines Verhaltens und: Zuneigung - um die Beine streifen, auf dem Schoss liegen, schnurren, Vertrauen.

Der Junge hat gelernt, dass Zuneigung etwas Positives ist. Durch die Katzen konnte er begreifen, dass es (für andere Menschen) eine Freude ist, wenn man sich umarmt. Zugegeben, so weit, dass er seine engsten Vertrauten in die Arme nimmt, ist der Junge noch nicht. Aber er legt von sich aus zur Verabschiedung oder Begrüßung seiner Vertrauten, seinen Kopf auf deren Schulter. Ein großartiger Erfolg - mit Hilfe der Katzen.

 

 

 

 

Ein drittes, von zahllosen weiteren Argumenten aus unserer Praxis:

Therapiehund Nemo besucht regelmäßig Senioren in deren Wohnumfeld. Darunter sind auch einige Herren und Damen, die an Demenz erkrankt sind. Nemo schafft es, durch seine Anwesenheit, seine Ruhe und seine Herzlichkeit, den Senioren eine wundervolle Zeit zu bereiten: Erinnerungen werden aktiviert, das Spielen mit dem Hund fördert die Motorik, fleißig wird mit einander kommuniziert - auch bei sonst sehr ruhigen Menschen löst Nemo das Bedürfnis aus, mit ihm zu sprechen. Viele der Menschen freuen sich schon Tage zuvor über den anstehenden Besuch des Hundes. Nemo erinnert sie an Zeiten in denen sie vielleicht selber einen Hund hatte, oder an besondere Erlebnisse mit Hunden.Nicht selten beobachtet man die winzigkleinen Veränderung: eine Frau, die sehr abgeneigt dem Hund gegenüber ist, hält im Verborgenen doch die Hand neben den Stuhl um Nemo im Vorbeigehen zu streicheln; ein Mann, der den Spielball vom Boden aufhebt und im Spiel mit Nemo wieder zum Kinde wird; ....

 

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