Circulus Lapis Tiergestützte, heilpädagogische Förderung
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Circulus Lapis

Tiergestützte Förderung

und Intervention

 

Buschenbach 21

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News:

Goldi-Hündin ALVA auf dem Weg zum Therapiehund

 

Alva ist nun 1 Jahr alt geworden. WEiterhin nutzen wir ihren tollen Charakter und ihre wunderbaren Fähigkeiten, um sie zu einem weiteren Therapiehund auszubilden. Sie macht das großartig! Besonders in der Arbeit mit Senioren zeigt sie sich wunderbar einfühlsam und fortert zu gemeinsamen Aktivitäten auf.

 

 

 

tiergestuetzte-therapie.de

Tiergestützt - der andere Weg

Wir Menschen können ohne Tiere nicht leben.

Viele Beispiele aus der Therapie, Pädagogik und dem Alltag verdeutlichen, dass wir Menschen sogar besser leben mit Tieren. Diese Tatsache ist aber nicht nur als Gewinn von Lebensqualität zu bezeichnen. Vielmehr werden Menschen durch Tiere menschlicher, dass, was jeden Einzelnen ausmacht, kann besser zum Vorschein kommen, auch und gerade, weil wir uns durch sie auf Grundsätzliches besinnen können: auf das pure Leben, auf Emotionen, auf Beziehungen zwischen den Kreaturen.

 

 

 

 

Der Kontakt zu Tieren, die Teilhabe eines Tieres am eigenen Leben fördert viele Faktoren[1]:

- „Die Kommunikation mit dem Tier bedeutet … einen … Schritt auf dem Weg zur Kommunikation mit … der menschlichen Mitwelt.“ (Greiffenhagen, 1991, 179)

- Das Tier fördert emotionale Gefühlsäußerungen, schafft eine positive Abhängigkeit im Sinne von einem Gefühl des ,Gebraucht-Seins`, steuert daher Einsamkeit und Lebensunmut entgegen.

- Das Tier fördert Heilungsprozesse, schafft ein Bewusstsein für ein gesünderes Leben mit Bewegung, Freude und gestärktem Immunsystem.

- „Das Tier erzieht Fürsorglichkeit und Verantwortung für andere Tiere und in der Folge auch für Menschen.“ (Greiffenhagen, 1991, 67) Es dient daher der Entwicklung einer Humanität und eines sozialen Verhaltens.

- Tiere regen die Phantasie und das Interesse an, fördern Lernprozesse und damit auch Engagement.

- Der Umgang mit Tieren erzieht zur Ordnung und Disziplin.

- Untersuchungen in Strafvollzugsanstalten zeigen, dass Tiere gewaltpräfentiv wirken, der Umgang mit ihnen baut Aggressionen ab, stärkt das Streben nach Harmonie.

- In der Arbeit mit Opfern und traumatisierten Menschen kann die Begleitung durch Tiere zur Selbstwertsteigerung, speziell zur Ermutigung beitragen.

- Allgemein werden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein durch den Umgang mit Tieren gestärkt.

- Nonverbale Kommunikation wird geschult, Mensch und Tier treten in Interaktion. Das Tier scheint zu verstehen was der Mensch erwartet oder fühlt – der Mensch kann am Tier sein Auftreten, seine Kommunikation trainieren.

- Der Umgang mit Tieren fördert unweigerlich die psychomotorischen Grundsätze, sowie die Sensorische Integration. Lebt der Mensch mit Tieren, ergibt es sich diesem heraus, dass sich Mensch und Tier bewegen. Feinmotorisch werden beim Streicheln, Versorgen und Umsorgen Reize vermittelt. Grobmotorisch ist es eine Herausforderung ein großes Pferd zu führen, dabei Gleichgewicht und Bewegung zu koordinieren.

 

Darüber hinaus bedeutet die Verantwortung für ein Tier allerdings auch die Übernahme von Pflichten, was mit vielen, von einigen Menschen als unangenehm empfundenen Faktoren verbunden ist. So ist es als Tierhalter nicht möglich, ohne Planung für ein paar Tage in den Urlaub zu fahren, so ist das Halten eines Tieres auch mit finanziellen Verpflichtungen verbunden; die Sorge und Pflege beansprucht täglich viel Zeit und Mühe. Diese ,Nachteile` scheinen aber von geringer Tragweite, schaut man sich im Gegenzug die genannten ,Vorteile` an. Platt gesagt: Ohne Einsatz – kein Gewinn; von Nichts kommt nichts.



[1] Vgl. Greiffenhagen, 1991



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